BPC-157
Tierforschung kann eine konkrete biologische Frage beantworten. Für die Einordnung braucht es das tatsächliche Modell: Wurden gesunde Labortiere, künstlich erzeugte Erkrankungen oder erkrankte Haustiere untersucht? Auch die Messgröße zählt. Ein Blutspiegel erklärt nicht, ob ein Tier weniger Schmerzen hat.
Unsere Hundeübersicht trennt Pharmakokinetik und Behandlungsberichte. Die Katzenübersicht beschreibt den dortigen Quellenbestand und seine Lücken. Ein Hundebefund wird nicht allein durch einen passenden Stoffnamen zum Katzenbefund.
TB-500
Hund: Watson beschreibt vier Knieprobleme im Rahmen integrativer Mehrfachbehandlung; teilweise wird ein Material als TB-500 bezeichnet. Daraus lässt sich weder dessen Identität unabhängig bestätigen noch ein isolierter TB-500-Effekt herausrechnen. Fallserie 2024
Katze: Der ausgewählte Bestand enthält keinen passend identifizierten katzenspezifischen Interventionsbeleg. Die Hundefälle schließen diese Lücke nicht.
Quelle und dokumentierter Zugriff
- Watson 2024: integrative canine stifle cases. Original-Fallserie, ältere dokumentierte Auswertung; keine neue vollständige Materialprüfung. Prüfstand: 2026-10-09.
GHK-Cu
Hund: Eine ältere Untersuchung an zwölf English Pointers betrifft künstlich erzeugte Ballenwunden und lokale Kupfertripeptid-Behandlung. Sie gehört in den Wundkontext, nicht in eine Arthrosebewertung. Die genaue Gleichsetzung mit heutigen GHK-Cu-Angeboten ist damit nicht belegt. Originalbefund 1996
Katze: In der ausgewählten Quellenbasis ist keine passende klinische Interventionsstudie enthalten. Hundewunden dürfen diesen fehlenden Katzenbeleg nicht ersetzen.
Quelle und dokumentierter Zugriff
- 1996: copper tripeptide complex and canine pad wounds. Originaler Hundebefund von 1996, ältere Abstractauswertung; Material nicht neu vollständig geprüft. Prüfstand: 2026-10-09.
KPV
Hund: Die ausgewählten Darmarbeiten untersuchen keine Hunde mit chronischer Enteropathie. Eine symptomatische Ähnlichkeit zu einem Mausmodell ist kein passender Wirksamkeitsbeleg.
Katze: Auch eine feline Interventionsstudie ist in diesem Quellenbestand nicht enthalten. Beide Tierarten benötigen eigene Belege; sie dürfen nicht zu einer allgemeinen Haustierpopulation zusammengezogen werden.
LL-37
Hund: Die ausgewertete klinische Wundquelle betrifft Menschen. Sie belegt keine LL-37-Behandlung von Hundewunden.
Katze: Auch für Katzen enthält der ausgewählte Bestand keine passende Intervention. Tierartspezifische Cathelicidine sind nicht automatisch derselbe Stoff wie humanes LL-37. Eine ähnliche biologische Familie ersetzt keine Identitäts- und Artprüfung.
Thymosin alpha-1
Hund: Die hier bewertete Sepsisforschung betrifft Menschen. Sie bestätigt keine Tα1-Behandlung bei erkrankten Hunden.
Katze: Eine passende feline Intervention ist in dieser Quellenauswahl nicht enthalten. Menschliche Immunmarker oder ein anderes immunmodulierendes Medikament schließen diese Lücke nicht.
Epitalon
Hund: In der ausgewählten Quellenbasis ist kein passender klinischer Lebensdauernachweis enthalten.
Katze: Auch eine entsprechende katzenspezifische Intervention ist hier nicht belegt. Zellalterung, andere Tiermodelle und menschliche Biomarker ersetzen für keine der beiden Arten eine geeignete Untersuchung.
Selank
Hund: In der ausgewählten Basis fehlt eine passende klinische Selank-Intervention. Menschliche Angstskalen belegen keine Wirkung bei Trennungsstress.
Katze: Eine entsprechende Katzenbehandlung ist hier ebenfalls nicht belegt. Unruhe, Rückzug oder Stress sind zunächst Beschreibungen, keine gemeinsame Diagnose und kein automatischer Hinweis auf einen Wirkstoff.
Semax
Hund: Der ausgewählte Quellenbestand enthält keine passende Semax-Intervention bei Hunden. Humane Schlaganfallskalen sind dafür kein Ersatz.
Katze: Auch eine feline Intervention ist hier nicht belegt. Gangstörung, Anfälle und Verhaltensänderungen dürfen nicht über ein Symptomwort zu einem vermeintlich passenden Wirkstofftreffer werden.
DSIP
Hund: Eine passende klinische DSIP-Intervention ist im ausgewählten Bestand nicht enthalten.
Katze: Auch für Katzen liegt hier kein entsprechender Interventionsbeleg vor. Nächtliche Aktivität oder Unruhe ist nicht automatisch dieselbe Diagnose wie menschliche Insomnie. Die Humanversuche liefern für keine der beiden Arten eine Behandlungsempfehlung.
Pinealon
Hund: Für canine kognitive Dysfunktion ist im ausgewählten Bestand keine passende Pinealon-Intervention enthalten.
Katze: Auch ein Nutzen bei altersbezogenen Verhaltensänderungen von Katzen ist hier nicht belegt. Das pränatale Rattenmodell passt weder zur Spezies noch automatisch zum Alterungsproblem beider Haustierarten.
CJC-1295 mit DAC
Hund: FDA referiert Beagle-Abstracts zu CJC-1295 DAC: Aktivitätsminderung, Erbrechen, lokale Reizung; genaue Form unbestimmt. Präklinische Bewertung
Die Originalabstracts wurden hier nicht direkt gelesen. Der Zweck war toxikologisch, kein Nachweis eines Behandlungserfolgs.
Katze: Im ausgewählten Bestand fehlt eine entsprechende Intervention. Daten anderer Arten schließen diese Lücke nicht.
Quelle und dokumentierter Zugriff
- FDA 2024: CJC-1295-related bulk drug substances, PCAC briefing. Amtliche PDF-Auszüge direkt gelesen, einschließlich Beagle-Zuordnung zu DAC; Original-Toxikologieabstracts nicht direkt geprüft. Prüfstand: 2026-10-11.
Mod GRF(1-29)
Hund: Im ausgewählten Bestand ist keine direkt zugeordnete no-DAC-Intervention enthalten. Die im DAC-Profil beschriebenen Beagle-Toxikologiedaten werden ausdrücklich nicht übertragen.
Katze: Auch eine passende feline Intervention ist hier nicht dokumentiert. Menschliche Hormonforschung mit einer anderen Variante schließt diese artspezifische und stoffliche Lücke nicht.
Ipamorelin
Hund: Im hier ausgewerteten Kern liegt kein passender Wirksamkeitsnachweis vor. Die postoperative Humanstudie ist kein Hundebehandlungsversuch.
Katze: Auch für Katzen enthält dieser Quellenbestand keinen zugeordneten Behandlungsbeleg. Das beschreibt den geprüften Umfang, nicht die weltweite Nichtexistenz von Forschung.
GHRP-2
Hund: Für eine GHRP-2-Behandlung enthält der hier ausgewertete Kern keinen passenden Nutzenbeleg. Eine Appetitfrage beim Tier wird nicht durch einen menschlichen Mahlzeitentest beantwortet.
Katze: Auch hier ist kein artpassender Interventionsbeleg zugeordnet. Ein anderes veterinärmedizinisches Mittel mit einer ähnlichen Zielrichtung wäre kein Ersatz für GHRP-2-Daten.
GHRP-6
Hund: Im für dieses Profil ausgewerteten Kern ist kein passender Behandlungsbeleg zugeordnet. Insbesondere ein Ergebnis mit D-Lys-GHRP-6 könnte die Lücke nicht ohne Stoffprüfung schließen.
Katze: Auch für Katzen enthält der Kern keine entsprechende Intervention. Die Humanmodelle erlauben keine positive tiermedizinische Zuordnung.
Hexarelin
Hund: Die hier gelesenen Humanversuche belegen weder Herzschutz noch eine Regenerationsbehandlung beim Hund.
Katze: Ein artpassender Behandlungsbefund ist diesem Quellenkern ebenfalls nicht zugeordnet. Das ist eine begrenzte Bestandsaussage und keine vollständige Negativrecherche.
Sermorelin
Hund: Im ausgewerteten Kern ist keine geeignete Sermorelin-Behandlungsstudie für Hunde hinterlegt. Allgemeine GH-Diagnostik würde einen solchen Nutzenbeleg nicht ersetzen.
Katze: Auch für Katzen liegt hier kein passender Interventionsbeleg vor. Weder die Kinderstudie noch eine andere GHRH-Variante darf diese Lücke ausfüllen.
Tesamorelin
Hund: Der US-Humankontext liefert keinen Tesamorelin-Behandlungsbeleg für Hunde.
Katze: Für Katzen enthält der ausgewertete Kern ebenfalls keinen passenden Interventionsnachweis. Messungen von nativem IGF-1 in der Veterinärmedizin wären keine Studie dieser Substanz.
AOD-9604
Hund: Im ausgewerteten AOD-9604-Kern ist kein geeigneter Behandlungsnachweis für Hunde enthalten. Humanstudien und Arbeiten zum nativen HGH-Fragment sind keine Ersatzbelege.
Katze: Für Katzen ist hier ebenfalls keine passende Intervention ausgewertet. Das ist der Umfang dieses Quellenstands, keine globale Aussage über sämtliche Literatur.
HGH Fragment 176–191
Hund: Das beschriebene Experiment betrifft Ratten. Ein Behandlungsnachweis für Hunde ist im geprüften Kern nicht enthalten.
Katze: Auch für Katzen fehlt hier ein passender Fragmentversuch. Natürliche GH-Regulation oder diagnostische Hormonwerte wären keine Untersuchung der Gabe dieses Endfragments.
MGF (synthetisches E-Peptid)
Hund: Im hier ausgewerteten Kern ist kein passender MGF-Behandlungsnachweis für Hunde zugeordnet.
Katze: Für Katzen gilt dieselbe begrenzte Bestandsaussage. Humane Zellherkunft oder eine körpereigene IGF-Variante liefert keinen Beleg für synthetische E-Peptidgabe bei diesen Arten.
PEG-MGF
Hund: Im ausgewerteten PEG-MGF-Kern liegt kein geeigneter Behandlungsnachweis für Hunde vor.
Katze: Für Katzen ist ebenfalls kein passender Interventionsbefund enthalten. Ein Zellversuch mit unmodifiziertem MGF löst weder die Varianten- noch die Artenfrage.
IGF-1 LR3
Hund: Die zugeordneten Tierarbeiten betreffen andere Arten. Ein passender LR3-Behandlungsbeleg für Hunde ist im geprüften Kern nicht enthalten.
Katze: Für Katzen ist ebenfalls keine passende Intervention zugeordnet. Ein nativer IGF-1-Messwert in der Diagnostik wäre kein Wirkbeleg für das LR3-Analogon.
IGF-1 DES(1–3)
Hund: Im ausgewerteten DES-Kern fehlt ein passender Behandlungsversuch am Hund. Die genannten Spezies sind andere Modelle.
Katze: Für Katzen ist ebenfalls kein Interventionsbeleg zugeordnet. IGF-1 in der Katzendiagnostik bezeichnet nicht automatisch dieses Analogon und schon gar nicht dessen therapeutischen Nutzen.
Semaglutid
Hund: Die hier ausgewerteten klinischen Quellen enthalten keinen passenden Semaglutid-Hundebefund. Daraus folgt keine Aussage über die gesamte veterinärmedizinische Literatur.
Katze: Auch für Katzen liegt in dieser Auswahl kein ausgewerteter substanzspezifischer Befund vor. Eine Katzenstudie zu Exenatid wäre eine Studie zu einem anderen Wirkstoff. Die gemeinsame Wirkstoffklasse reicht für eine Übertragung nicht aus.
Tirzepatid
Hunde: In der hier ausgewerteten Quellenwahl liegt keine passende Tirzepatid-Hundestudie vor. Humanes HFpEF ist kein Beleg für einen Hund mit Herzproblemen.
Katzen: Auch ein Tirzepatid-Katzenbefund ist hier nicht ausgewertet. Daten zu einem anderen Inkretinwirkstoff dürfen nicht unter Tirzepatid erscheinen. Diese Grenzen betreffen den dokumentierten Quellenumfang, nicht die Behauptung, es gebe weltweit keine Forschung.
Retatrutid
Hund: Die hier ausgewerteten Arbeiten liefern keinen Retatrutid-Hundebefund. Ergebnisse zu Gewicht oder Kniearthrose beim Menschen begründen keine entsprechende Wirkung beim Hund.
Katze: Auch ein passender Katzenbefund ist in dieser Auswahl nicht enthalten. Studien anderer Inkretinwirkstoffe bleiben andere Stoffbefunde. Die Auswahl ist keine systematische Negativsuche zur gesamten Tierliteratur.
Cagrilintid
Hund: In den ausgewerteten Quellen ist kein passender Cagrilintid-Hundebefund enthalten. Humanes Gewichtsmanagement beantwortet diese Frage nicht.
Katze: Auch eine Katzenwirkung ist hier nicht belegt. Weder Amylin als allgemeiner Mechanismus noch Daten einer anderen Substanz ersetzen eine passende Studie. Damit ist nur der Umfang dieser Quellenauswahl beschrieben, keine vollständige veterinäre Literaturübersicht.
MOTS-c
Hund: Die beschriebenen Mausversuche sind keine Hundestudien. Ein älteres Versuchstier bildet nicht automatisch einen alten Haushund mit mehreren Erkrankungen ab.
Katze: Ein passender Katzenbefund ist in dieser Quellenauswahl ebenfalls nicht enthalten. Das ist eine begrenzte Quellenlage dieser Seite und keine systematische Aussage über weltweit fehlende Forschung.
SS-31 / Elamipretid
Hunde: experimentelle Herzinsuffizienz
Sabbah et al. (2016) randomisierten 14 Hunde mit durch Mikroembolisation erzeugter Herzinsuffizienz auf Elamipretid oder Kontrolle. Nach drei Monaten waren Herzfunktion und untersuchte mitochondriale Parameter unter Elamipretid verbessert.
Das ist ein echter Hundebefund, aber ein enges Krankheitsmodell. Er belegt weder längeres Überleben noch bessere Beweglichkeit alter Haushunde im Allgemeinen. Untersuchte Organfunktion, Tiermodell und Beobachtungszeit gehören untrennbar zur Aussage.
Katzen: keine Übertragung des Hundebefunds
Die ausgewertete Matrix enthält keinen passenden Katzenbefund. Ein positiver Hundebefund schließt diese Lücke nicht. Auch die menschliche Barth-Indikation lässt sich nicht als Katzenindikation lesen.
Damit ist der Rechercheumfang dieser Seite beschrieben, keine weltweite Abwesenheit von Forschung. Für eine belastbare Katzenaussage müssten Substanz, Tierart, Krankheitsmodell und Endpunkt zusammenpassen.
Quelle und dokumentierter Zugriff
- Sabbah et al., 2016 – Originalabstract im PubMed-Index neu gelesen 11.10.2026; kein Volltext.
Humanin
Hund: Hier ist kein art- und variantenpassender Humanin-Hundebefund ausgewertet. Zellmodelle oder eine Untersuchung von HNG dürfen diese Lücke nicht verdecken.
Katze: Auch für Katzen enthält die ausgewählte Matrix keinen passenden Befund. Das ist keine vollständige Negativrecherche der Tierliteratur. Gerade bei ähnlichen Peptidnamen bleibt die genaue Identität entscheidend.
PT-141 / Bremelanotid
Hund: In diesem Quellenumfang ist kein passender PT-141-Hundebefund ausgewertet. Menschliche HSDD-Endpunkte werden nicht in Tierverhalten umgedeutet.
Katze: Auch ein entsprechender Katzenbefund liegt hier nicht vor. Reproduktionsbiologie und Verhalten wären eigene Forschungsfragen mit eigenen Endpunkten. Diese Auswahl ist keine vollständige veterinäre Literaturübersicht.
Melanotan II
Hund: Die ausgewerteten Quellen enthalten keinen Melanotan-II-Hundebefund. Menschliche Pigmentierungs- oder Sexualreaktionen sind keine entsprechenden Tierbelege.
Katze: Auch eine passende Katzenstudie ist hier nicht ausgewertet. Die Seite behauptet damit keine vollständige Evidenzfreiheit, sondern benennt die Grenze ihrer Quellenwahl.
Kisspeptin-10
Hund: In dieser Quellenauswahl ist kein passender KP-10-Hundebefund ausgewertet. Die menschliche LH-Antwort ist kein veterinärer Wirksamkeitsnachweis.
Katze: Auch ein Katzenbefund bleibt hier unbelegt. Eine Untersuchung zu KP-54 müsste als andere Variante gekennzeichnet werden. Die Seite beschreibt ihren Quellenumfang und behauptet keine vollständige Abwesenheit von Tierforschung.
Oxytocin
Hund: Die hier ausgewerteten Quellen betreffen Menschen. Aus ihnen folgt keine Aussage, dass Oxytocin die Bindung eines Hundes verbessert. Auch eine körpereigene Hormonmessung wäre etwas anderes als der Nachweis einer nützlichen Intervention.
Katze: Ein eigener Katzenbefund wurde für diese Seite nicht ausgewertet. Verhaltensfragen und geburtshilfliche Fragen benötigen jeweils passende Tierquellen. Diese Grenze der Auswahl bedeutet nicht, dass weltweit keine veterinäre Forschung existiert.
